Das nord-südlich verlaufende Querschiff, Transept, der Dogenbasilika von San Marco in Venedig trennt undװaber verbindet: Ost und West: Naos/Naus und ‚Allerheiligstes‘; Griechisches im Nordarm, unter Johannes(kuppel) plus Maria, und Venezianisches im Südarm, unter Leonhard etal.; Goldpunktkügelchen Goldpunktkügelchen Goldpunktkügelchen  an/in der ‚Vierung‘ unter himmelfahrtlicher  Hauptkuppel des Ganzen.

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Gemälde der Nordseite des Querschiffs der Markuskirche 1888, längst römisch-katholische Basikika

 

Vierunng der Goldenen Basilika nach Osten mit Chorraum und beien Qurrschiffseiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 [Querschiffgemälde Blickrichtung Südosten] Sowohl der dogale, südliche, als auch ‚gegenüber‘ (im Westen des Nordarms ‚endend‘) der, dann teils wieder verschlossene (ebenfalls südliche Porta da mar – westlich des südlichen Seitenschiffs – wurde zur Zeno-Kapelle gemacht), ehrengastliche Zugang, durch den umgebenden Nathex,  bis in den Nordarm der venezianischen Staatskirche verbindet ‚direkt‘ hierher, bis zur Ikonostase  – ‚vorne‘/östlich vor dem Haupt- und beiden Seitenschiffen, der im 19. Jahrhundert von (bis 1797 mehr oder minder beendeten) venezianischen Formen griechischer Orthodoxie zum römisch-katholischen Dom, für den seither daneben wohnenden Erzbischof, Venedigs Patriarchen  (zwangs)konvertiert‘.  [Der prompt entfernte – gar durchaus dogale alte bis älteste – Thron von/zu San Marco]

 Einst dogaler ‚Markusthron‘ im Kirchenschatz des ‚westlichen Patriarchen‘, immerhin mit wiederholten Aussichten auf den ‚Stuhl des Petrus‘ im Vatikan.   

    

[Die mittlere, hier in der Modellzeichnung weitgehend querliegende, Kuppelreihe überwölbt die Nord-Süd-Achse der Basilika] – mit ‚dem griechischen‘ und dem ‚venezianischen‘ Bereich neben der grlßten, der Himmelfahrstkuppel

   

  

  

Das Querschiff der Kirche verläuft nord-südlich unter der großen mittleren Kippel über der Vierung, die drei Kirchenschiffe mit dem Chorraum verbindend.

  

 

 

 

 Venezia kann, und wollte, nicht ‚zwei Herren dienen‘ – kann & (gar) darf schon eher, immerhin  (an und für sich) selbst existentiell Dasein.  «Nichts ist hier natürlich!» (Ma.Ca.)

Molo der Piazetta zum Markusbecken mit eben farbigem ‚Licht‘ und Säulenspitzen beider Staatsheiliger Venedigs, unterm Seeadler

Bedient/e sich dazu beiderlei (Säulen-)Heiliger. Orientierungen und Denkweisen, bis Verhaltensarten: Gar ‚geteilter/beider‘ Loyalitäten des/zum Heiligen Theodosius und vom/des Heiligen Markus – der griechischen und der lateinischen Sprachen, des Kaisers in Byzanz und des fränkischen Kaisers, des Sultans und des Papstes, der griechischen Orthodoxie des Primicerio und des römisch-katholischen Patriarchen, des Wassers und des Landes, byzantinischer Baukünste und der Gotik bis …, des Krieges und des Handels, des Ostens/Orients und des Westens/Okzidents, des Nordens und des Südens pp. – eben amphibischer und geflügelter Eigenschaften.

«Goldenes Evangelium» des Kirchenschatzes von San Marco – ups unausweichlich Deutungen erfahrend

PaRDeS

Sogar/Gerade die berühmten Apostolischen Bibelstellen – allenfalls bedingt in damals populärem (vereinfachtem Koine-)Griechisch verfasst, eher aus semitischem Denken und Reden dahin übersetzt, bis gnostisch dichotom dualisiert – widersprechen nicht etwa notwendigerweise, sondern eben – Aspekte-reduktionistisch namentlich für ‚gut/richtig‘-Gehaltenes analytisch kontrastmaximierend von ‚böse/falsch‘-genannten Teilen scheinbefreit – auslegungsbedingt, Polaritäten aufhebend erhaltenden, bis Vielfaltenabstände respektierend verbundenen, Loyalitäten-Pluralität/en: Die konfrontativ weder vollständig umfassend beschrieben/verstanden, noch durch (vereindeutigend[er]e) Sprache/n abgetrennt, allenfalls diffamiert, werden können.

 

Ach ja: Wer also sonst noch außer eben (bis in) Venedig – wurde und wird – seit wenigstens doppelt so langer Zeit – mindestens derart beliebig passend behauptbar, äh  so ersetzbar ähnlich, wie nebenstehend treffend, …?  ?

 

Hyperreal – mithin wirklicher als Wirklichkeit/en wirkend – bleiben die stets abbildenden Repräsentationen des, zumal gemeinsam bis wechselseitig unvereinbar, für wirklich Gehaltenen.

[War sogar Venedig besser als ein – jedenfalls damaliger Ruf? – Anders ja ohnehin]

 

«Seit vielen Jahrhunderten betrachten die Menschen die Seestadt Venedig als eine Stadt des Märchens. Märchenhaft erschien der Reichtum, der in ihren Schatzhäusern aufgehäuft war, unvorstellbar ihre Macht, unkontrollierbar ihre Politik. Man warf der Republik Wortbruch und Treulosigkeit vor, und bewunderte ihre Geschmeidigkeit. Man wusste, von der Grausamkeit ihrer Justiz, Schandtaten zu berichten, und lieferte sich ihr aus, um den Karneval zu feiern. Man fürchtete ihre Rache, und baute auf ihre Toleranz. Man war sich niemals darüber klar, was Venedig übel nahm, was es verzieh, was es vergaß, was es behielt. Es war ein Fehen-Wesen, dem gegenüber sich die reale Welt hilflos, und noch nicht ganz erzogen, fühlte. Die Venezianer waren im ganzen Abendland verhasst, wegen ihrer Lügenhaftigkeit, und alle Welt vertraute ihnen Geld an. Überall wurden sie für besitzgierige Räuber gehalten, aber jedermann war sich des Vorteils bewusst, den es bedeutete, mit ihnen ins Geschäft zu kommen.

[…]

Überall und in jeder Epoche, schien Venedig ein Rätsel zu sein: Eine nicht einzuordnende Größe im Spiel der Welt. Etwas womit man nicht rechnen konnte - von dem man aber wusste, dass es selber rechnete. Auf den Stichen, die im 18. Jahrhundert von der Stadt angefertigt wurden thront über ihr der Gott Merkur, der Gott des Handels und der Gott der Diebe. Und Venedig machte nie ein Hehl daraus, dass es das Eine von dem Anderen nur schwer trennen konnte. Die Venezianer richteten ihre Segel stets nach den Winden, und sie wunderten sich nicht wenn die Winde von Afrika, vom Orient, von Spanien und von Deutschland manchmal zu gleicher Zeit auf die Seestadt zustürmten. Sie hatten sich von der terraferma, - vom festen Land, vom wohlgegründeten Boden - unabhängig gemacht. Und sie hielten sich, von Anfang an, nicht mehr für verpflichtet, den Gesetzen der materiellen, der moralischen und der religiösen Schwerkraft zu folgen.» (Re.Ra.: verlinkende Hervorhebungen O.G.J.)

 

 

Dogeressa undzofendeEdelhofdamesto(o/)l/pern‘ sie – etwa über (Rand-) Schwelle hinaus, äh  hinein?

(Andauernde) Schlusspointe (auch noch) nach Vortrag und Diskussion (drei Jahrzehnte später  zum Stand der Debatte/n, jedenfalls ‚katholischerseits‘ immerhin lokal in/von einer ‚Alten Synagoge‘ in Deutschland veranstaltet)

[Betreffend auf der Dachterasse von San Marco und\aber eher drinnen/innenseitig]

 [Miriam, fpäzer Mutter von Jeschua, im Tempel zu Jerusalem – äh Venezia eben in Personalunion mit der Jungfrau Maria, Mutter Jesu, in ‚ewigkeitsmahlerischem‘ Golde zu  San Marco, insbesondere im Wesen und Norden des Querhauses]

Irgendwo „im Süden“, in Italien habeder Professor einen Vortrag“ selbigen Inhaltes „ so wie diesen hier heute Abend gehalten. Die Anwesenden haben eingesehen, dass Jesus Jude war, keine Religion zu grpnden beabsichtigte, dass auch Paulus, wie die übrigen Apostel, Juden waren – aber niemal die Madonna, impossibile“ das geht ja gar nicht.

[Wie bitte/Hoppela, sollte etwa selbst Frau, der Bauernhof /hewa/, überhaupt nicht länger knien, gar nicht einmal mehr verbal denkerisch, bis verhaltensfaktisch, knicksen?]

 

 

 

[Ostansicht der ‚Alten Sybagoge‘ zu Hechingen]

«Freitag, 3. Mai 2019, 20:00 Uhr

„...worum es in der Religion geht“: Stand und Herausforderung des jüdisch-christlichen Gesprächs - Vortrag von Prof. Dr. Achim Buckenmaier

Nach fast 2000 Jahren der Unterdrückung und Verfolgung der Juden in Europa führte der geschichtliche Tiefpunkt dieser Diffamierung, die Shoa, zu einer völligen Neubesinnung der Christen auf ihre Wurzel im historischen Israel und ihr Verhältnis zum heutigen Judentum. Dieser Prozess wurde für die katholische Kirche im Zweiten atikanischen Konzil (1962-1965) unumkehrbar arkiert. Aber nicht nur das Gespräch zwischen Juden und Christen geht langsam voran; auch der unersetzbare Wert, den Judentum und Israel für den christlichen Glauben haben, erschließt sich den Christen nur zögernd. Beide Fragestellungen, Stand des Dialogs und welche Herausforderung und Hilfe diese neue Epoche für die Christen in sich trägt, sind Gegenstand des Vortrags.

Prof. Dr. Achim Buckenmaier (*1959 in Hechingen), Studium der Katholischen Theologie in Freiburg und Paris; Promotion 1995; Habilitation im Fach Dogmatik 2009; bayerisches Staatsexamen für Hauptschule und Gymnasium. Er ist Priester der Erzdiözese Freiburg und Mitglied der Katholischen Integrierten Gemeinde. Seit 2009 ist Herr Buckenmaier Direktor des Lehrstuhls für die Theologie des Volkes Gottes an der Päpstlichen Lateran-Universität in Rom. Zudem ist er Berater der Glaubnskongregation und des Rates für die Neuevangelisierung.
» (Programmtext  dieses Veranstalters)

[Weitere Ausrisse der Not(izen)en ת /taw/

einer teilnehmenden Protokollantin]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

«Vorab- bis Zwischenbemerkungen

Außer zur verteilten, erweiterten Gliederung für erleichterte Verfolgung des Vortrags [Auszüge hier in Fettdruck zitiert]; auch feinsinnige, biographische Anmerkung eines geborenen Hechingers zu Deutsch geradezu „als Fremdsprache“. Im Arbeitszimmer des Referenten hängen weiter zwei Innenraum-Fotos dieser Synagoge: eines von vor und eines nach 1938. Von dem einst bis zu einem Viertel an jüdischer Bevölkerung, der damaligen eben Residenzstadt Hechubfen, sind seit 1941 keine lebendigen Gesprächspartner für diesen Dialog mehr oder wieder da wohnend.  [doch mit muslimischen ‚Trialogpartnern‘, auch vor Ort, hält die ‚Initiative Alte Synagoge‘ seit 2016 Veranstaltungen ab]

[Der Redner habe inzwischen drei der Botschafter Israels beim Vatikan kennen gelernt – Israel sucht das Gespräch mit allen, es gibt weiter strömungen deren erklärtes Ziel seine Vernichtung] Heutiger Staat Israel sei dennoch als Gottes Treue zu seinem Volk [sic! das Fachgebiet von Ach.Bu. verspricht/erfordert besondere Erfahrungen/Sensibilitäten in der omnipräsenten Begrifflichkeit ‚Gttes Volk‘; O.G.J. zumal mit Jakob J. Petuchowski & Clemens Thoma vergleichend] erkennbar – so bedingt auch die Wieder-Existenz dieser Synagoge in Hechingen, zumal als Begegnungsort von Religionen.

In bewährter (didaktisch-handwerklicher) Tradition, nicht allein Jeshuas, erzähle der Referent lieber Geschichten/Gleichnisse, als allein „rein theoretische“ Komprimierungen zu präsentieren.  [Werkzeugaustattung]

 

1.                  Persönliche Vorbemerkung: eine Mesusa und die Vernünftigkeit des Glaubens

Sch’ma/Höre Israel – 5. Mose 6    [Außer den meist bei Türen angebrachten, bis verehrten, Mesusot enthalten auch die beiden Kapseln der Tefilim/‚Gebetsriemen‘ Pergamentstreifen insbesondere nit dem Text des machmal sogenannten ‚jüdischen Glaubensbekenntnisses‘ aus dem Pentateuch – durchaus inklusive kultischer Verehrungsfragen koscherer, handschriftlicher Toratexte, ‚wie es sich christelt so jüdelt es sich auch‘]

„Gott … ist einzig/einer (hebräisch die Mehrzahlform אחד echad alef-chet-daled/t (bis ‚gestützt‘ achat), nicht יחיד jachid jud-chet-jud-daled/t – was bekanntlich griechische, zumindest aber hellenistische, Einheitskonzepte ja Monotheismus-Vorstellungen erheblich irritiert; vgl. ohnehin semitisches Denken mit „abendländischen“ Sprachen. – ‚Haben die Juden damals hat so gerdet, oder inzwischen griechisch dazu gelernt?‘) …“

„… Gott lieben mit ganzem Herzen…“
(mit allem)

„Seine Worte/Weisungen … sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen ...“ (nicht erst in/ab Jeremia 31)
in deinem Inneren

„Seine Worte sprechen …“ (sich selbst vorsagen, um sich auf das Wesentliche zu besinnen - Kontemplation)

 

Vernünftigkeit des Glaubens (Rationabilia meditantesinnerliche Rationalität)

Geschichte (Quelle: Josephus Flavius, 1. Jhd , Gegen Apion – Ursprünglichkeit des Judentums): Die Menschen treffen auf einen Wahrsager, der ihnen sagen will, ‚wie sich dieser Vogel verhält zeigt, ob sie hier lagern, weiterziehen, zurückgehen etc. müssen. Der berühmte jüdische Scharfschütze erschießt daraufhin den Vogel. Auf die empörte Kritik reagiert er mit dem Hinweis: Dieser Vogel könne nachweislich nichts über die Zukunft gewusst haben, da er sonst nicht hier gewesen wäre, um sich von ihm erschießen zu lassen. Beim Glauben [sic!]ngehe es nicht um Vorzeichen-Deutung, sondern um Rationalität.

 Zu Bedeutungsreichweiten von „Glaube“ über den primären Sinne Martin Bubers „Ich glaube/vertraue Dir“ hinaus, gar nicht notwendigerweise „alldem, was Du gerade sagst“ (allenfalls sekundär wurde/wird Glaube zum „für wahr halten von Sätzen“ reduziert; vgl. Prof. Heinzmann).

Glaube enthält auch Vertrauen, zuverlässigen Verzicht auf Handlungsmöglichkeiten, die man hat – man legt sich verbindlich fest. Man lässt sich nicht immer alle Optionen offen, sondern verhält sich für andere  erwart- und vorhersehbar (wer sich stets alle Möglichkeiten offen hält, einschließlich der, morgen seine Rechnungen nicht mehr zu bezahlen, bekommt spätestens übermorgen sein Auto nicht mehr repariert; Prof. Hohmann vgl. /zimzum/zti,tzum צמצום ‚Selbstbegrenzung‘ als Bundestreue- statt freiheitsfeindliches Element).  [Analog, also ‚vergleichsweise hinkend‘, dem ähnlich, dass Menschen gemeinsam mehr auszuleuchten vermögen, als die Summe dessen was ihnen, ihre jeweiligen Kenntnisflächen zusammengenommen, bereits bekannt war]

 

2.                  Der Weg zur Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils (1965) Hatte durchaus manch frühere Gelegenheiten zur Besinnung, bis Umkehr.

Schule von St. Viktor Paris (12. Jhd.)
Thomas von Aquin (1225-1274)
Julius Wellhausen (1844-1918)
Angelo Roncalli/Johannes XXIII. (1881-1993)
Johannes Oesterreicher (1904-1993)
Augustin Bea (1881-1968)
Jules Isaac (1877-1963)
Jüdischer Historiker und, bereits erkrankt,  Initiator manch dahingehender Einsichten beim Papst.   [II. Vatikanum]

 „Gewiss (vgl. allerdings u. 3.a die These der nicht offiziell nachweisbaren Substitutionstheorie – allenfalls ‚dazugekommen‘ jedenfalls kein Ersatz) ist die Kirche (immerhin apostolisch Ekklesia – gar mit, in der Ostkirche ungebrochener, Gendertradition der Aostelin Nunia) das neue (zumindest im Hebräischen חדש aber auch erneuert bis fortgeschrieben, gleich gar bundesvertraglich) Volk (vgl. auch  vatikanisches Institut des Referenten in Rom) Gottes … Darum sollen alle dafür Sorge tragen, dass niemand in der Katechese oder bei der Predigt des Gotteswortes etwas lehre, das mit der evangelischen Wahrheit und dem Geiste Christi nicht im Einklang steht.“ (Nostra aetate 4)

Gott hat den „Bund mit Israel“ (überhaupt keinen seiner Bünde seit Noah) nie gekündigt (schon gar nicht durch die Kirche ersetzt), nur das Volk Israel habe dies manchmal einseitig versucht. (Wobei, bis wogegen, Verträge nicht etwa durch Verstöße dagegen aufgehoben/unwirksam sind/werden)

Das Zweite Vatikanische Konzil stellt damit einen Wendepunkt nach 1700 Jahren judenfeindlicher christlicher Auffassungen dar.

Was es heute für mich bedeutet incl. Respekt gegenüber anderen – vgl. 4.

Deutung des Wortes ist erforderlich, an die aktuelle, lokale (d.h. persönlich betreffende) Lebenslage angepasst, mich angehend.

Jesus war Jude nicht Christ.

Paulus war auch Jude, stolz darauf, Pharisäer zu sein, es gehe darum, seine Kritik am Judentum aus der Sicht eines Juden nicht der von Christen deuten.  [Zumal da wohl dezidiert gnostisch orientiert, also in entschiedener (bis entscheudebder) Opposition gerade zu/gegen Paulus/Saulus stehend, mögen allerdings eben so mache johannäischen Ansichten/Texte spannender / schwieriger zu deuten/verwenden sein; vgl. Jerusalem School for Synoptic Rresearch zur hebräischen Quellethese apostolischer Schriften bis Zwi Sadan]

Dinge (wörtliche Zitate) aus dem Zusammenhang reisen, kann zu Irrglauben führen. Sprachphilosophie: Alles ist deutungsbedürftig! (als-Struktur jeder Erkenntnis; vgl. Prof. Keller) [Hermeneutischer VierwegPaRDeS-Konzept: Zitat – ‚sitz in meinem/unserem Leben‘ – Absicht – Interessen Dritter]

 

3.      Aktuelles: Blick in eine Korrespondenz zwischen Benedikt XVI. und Arie Folger  [Weit, bis in ‚biblische‘ zumindest ‚apostolische‘ Zeiten ist das scheiben von Briefen wirkmächtig/belegt]

Josef Ratzinger/Benedikt XVI. (*1927)
Oberrabbiner Arie Folger, Wien (*1974)


Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ließ sich im Sommer 2018 überzeugen, seine Überlegungen zum christlich-jüdischen Verhältnis zu publizieren. Der Oberrabbiner von Wien nahm den Ball antwortend auf: Exemplarisch daraus zum einen (a) die Beobachtung Ratzingers, dass in den Lexika katholischer Lehre nie eine Substitutionstheologie vertreten wurde. Während der Rabbi darauf verweist, dass die Verhaltenspraxis dennoch einem solchen theoretischen Hintergrund gemäß erfolgte.
Auf die rabbinische Rückfrage
(b) zum historischen Entstehungszusammenhang bestätigte erstmals ein immerhin, wenn auch emeritierter, Papst (den Stand der Forschung):
Christlicher Anti-Judaismus aus der Kirche heraus bis zum antichristlichen Antisemitismus der Nazis.

  [Hocjwasser – zu Venedig/San Marco]

4.      Für wen ist das wichtig? Die schwierigste/eigentliche Herausforderung des Vortrags.

3. Mose 11, 24-40
Hygienevorschriften – „Glaube ist vernünftig“

5. Mose 13 (Strafe für falsche Propheten und Verführer zum Götzendienst), 15 (Erlassjahr)

Rabbi Elija, Gaon von Wilna (18. Jhd.)
Geschichte: Während der Rabbi unterrichtet bemerkt er, dass zwei seiner Schüler durchs Fenster einen Vogel beobachten, der zum Himmel hinauf fliegt. Er fragt den ersten Schüler, was er sich dabei gedacht habe, dieser antwortet, es sei wie die Seele, die zum Himmel hinaufsteige. Daraufhin wirft ihn der Rabbi (als unbelehrbar) aus seinem Seminar. Nun fragt er den Zweiten, dieser denkt nach und antwortet schließlich, er habe sich überlegt, wenn dieser Vogel jetzt tot zurückfällt und zwischen zwei Zäunen aufkommt, wem gehört er dann? Erleichtert stellt der Rabbi fest, dass es Schüler gibt, die verstehen, worum es geht – hier namentlich Rechtsfragen.

                                     

 „Adam (Mensch) wo bist Du?“ fragt Gott (nach Zielverfehlung) – kaum, weil er den im Garten versteckten Menschen nicht sieht, sondern, damit dieser sich seines Standortes bewusst wird. Ohne seinen Standort zu kennen, ist Orientierung/Zielkorrektur/Kommunikation nicht möglich.

 

 Gott braucht zur Verwirklichung seines Planes [sic! wobei G’ttes Vorhaben, bis ‚Schöpfungszweck‘: namentlich /tikun olam/  ‚Vollendung der Realität(en)‘ oder wenigstens ‚Heilung der Wirklichkeit‘, weniger ‚deterministisch‘ verstanden werden muß, gar offener für ‚menschliche Beiträge/Kreativität‘,  als der gänige Planungs- bis Weltformelbegriff gegenwärtig suggeriert] keine Massen. In Geschichten des AT u. NT  [sic! nach ‚biblischen Angaben‘ also; O.G.J. gleichwohl eingedenks hellenistisch verstandener Universalismen mach apostolischer Textstellen] des Volkes  [sic!] Gottes betreffen kleine Mengen/Minderheiten (eben keineswegs als Privilegierung, eher zusätzliche Aufgabe).  [Ohne dazu/damit bestreiten/behaupten zu müssen, dass etwa markt-ökonomische (wie ‚Boykotte‘ oder ‚Trends‘), bis politische  (wie ‚evolutionäre‘ bis ‚revolutionäre‘), Massenphänomene mit‘ Kairosereigneissen/Gotteswirken‘ korrelieren mögen, oder gar mathematische Pyramidenspielmodelle, zumal an/in  Vorbilderfragen zu überhöhen?] Eher weniger an, ohnehin weiter omnipräsenten, Ermährungswirtschaftsfragen oder sinkenden Mitgliederzahlen orientiert.

Glaube Jesu ist der [sic! sekundärstrukturell von /emuna/ mithin lehrmäßig, bis gar Doktrin-anfällig-תורת, verstanden/gemeint? O.G.J.] Glaube Israels – er wollte keine (neue/gar keine) Religion stiften, sondern habe versucht, die jüdischen Strömungen seiner Zeit wieder zusammen (sic! Vgl. allerdings oben 1. Echat) zu bringen; jedenfalls qualifizierte (Lebens-)Weisheit, den „Vernunftfaktor“, in die zwischenmenschlichen Relationen einzubringen. (Denn „mehr Belehrungen“ helfen nicht.)

Nicht andere lehren, sondern selbst praktizieren, ändern kann man nur sich selbst.

 [Zentrum nicht etwa allen der venezianischen Markusbasilika: Innerraumzeitlichkeitsfragen, zumal des Über- bis Ausserraumzeitlichen: Gar komplementär zu ‚Himmelfahrt‘ die ‚Herabkunft‘ des durchaus urbanen, äh himmlischen Jerusalems (wider so manche Resaurationserwartungen), zumindest aber ‚pfingstsprachlicher‘ Denkformen] „Dein Reich [sic!] komme auf die Erde, nicht wir kommen in den Himmel.Genauer: Die im Grunde „gnostische“ Denkweise „Rette Deine Seele“ (nicht vin ungefähr Aufschrift katholischer Kreuze des 19. Jahrgunderts) greift ‚zu kurz‘, nein (gleich mehrfach/mehrseitig interessiert) daneben.

Die Welt (ups – auf Erden) ist der einzige Ort, wo wir Gott dienen können. Dazu gibt es nur eine Möglichkeit/Voraussetzung, nämlich mit anderen Menschen klar zu kommen. Das Judentum habe die Proskynese überwunden (vgl. alexandrinisches Hofzeremoniell aktuell von Thailands Königsbraut und andere Generäle, bis KlerikerInnen-Weihe) – allerdings „schämte sich in der Thora“ i.e.S. des Pentateuch „niemand dafür, den/die anderen Menschen anzuflehen“.  (Wie hält‘s Du es also mit den Menschenrechten?). [Zu den mächtigen Geheimnissen gehört wohl, dass ‚äußerliche‘ Übungen / Formen sioenannren Respekts (gerade auch virtuelle/verborgene/nonverbale) diesen/solchen weder ersetzen noch erzwingen, sondern ermöglichen, können]

Um was geht es (zumal auch ‚in der Religion‘)? Glaube ist voller Erfahrung und Vernunft. Wie benimmt man sich als gerechter/vernünftiger Mensch?

Aufklärung, Entzauberung der Welt, Erlösung nicht transzendent, sondern im Alltag. Christsein nicht als Pilger, sondern als Arbeitsverhältnis.

Liebe zur Welt/Menschenheit, nicht zur Doktrin, vom Glauben [sic!] Jesu lernen, Gerechtigkeit heute. Doch/Also weder allzu gerecht noch allzu gottlos, vgl. auch Ernst A. Simon „Totalität und Antitotalitarismus in den Quellen des überlieferten Judentums“ anlässlich des zweiten Vatikanums.

 

Fragen und Bemerkungen aus dem Publikum

„Ja es geht voran, aber sehr langsam.“ Nach und angesichts judenfeidlicher Traditionen – seit/mit der Herrschaftsfrage/Machterbschaft des Römischen Imperiums  jkaum verwunderlich.
 [Traumvision vier (zumal nimrodische) Weltreiche (der Herrschaftsausübungen des und/oder der über den und\aber die Menschen mittels ‚Gewaltbedrogungen bis pardiesischer Betörung‘): babylonisch golden, persisch silbern, griechisch ehern und römisch tönern bis zweibeinig(jedenfalls/immerhin ‚seither/danach‘ dem 3./4. nachchristlichen Jahrhundert) gar versus durch/von Machtfragen, zumal in/wegen ihrem vorgeblichem Namen, verdeckten/verdunkelten Verhaltensweisen von Christen/Juden]

 

(Obligatorisch, es müsste mehr Weisheit gepredigt/belehrt werden. ‚Mehr desselben bringe nichts‘. – Solches müßte ständig von den Kanzeln verkündet werden.) „Heute Abend haben Sie es gehört.

 

Die Trinitätslehre entzweie Christen und Juden nicht da/soweit nicht drei Gottheiten gelehrt, sondern monotheistische Aspekte personifiziert, werden (jüdischerseits kommt die _enscheidung hinzu, dass es nicht verwerflich sei G’tt Beisasen zuzugesellen).


Thora als tragbare Heimat.

Besserwisserei oder nur Faulheit im Denken. Theologie (bis Philosophie) ist und bleibt erforderlich, um auch die Thora/Bibel recht zu verstehen bzw. zu verwenden.

 

Zusammenfassender Schlusswitz»
 (Auch Illustrationen und Verlinkungen O.&G.J. Fettdruck aus der Vorlage, grau hinterlegt zitierte Angaben, des Redners)             

 

[Public relations / Öffentlichkeitsarbeit entblößt, dass/wie sich דרשש /daresch/  der  ‚Propaganda‘, äh ‚aufklärender Informations-Gemurmel‘ der/die Skandalisierungen/moral-ethiischer empörung bedient/bedarf]

Zumindest insofern ‚gemeinsame‘ gegenwärtige, bis entsetzende,  Herausforderung für/von Christen und Juden: dass/was griechischer, gar hellenistischer, Einfluss, bis wissenschaftliche Erkenntnisse, einerseits und\aber gnostische Denkweisen weiter- bis gar entscheidenderseits erlauben.

[Wesentlichster Geheimnisverrat bleibt, die eben nie/nicht-Beliebigkeit philosophisch-theologischer (Denk- bis Empfindens-)Voraussetzungen]

 

Manche/Manchmal beeindruckt durchaus wie übertragbar in, bis unabhänig von, anderen Sprachen, Denkweisen sin/werden können.

 

 

 

 

 

 [Wider Reduktionismen der Liebe auf/zu sich selbst. Äh an/in Seinesgleichen: Der Sündenfall, jedenfalls von Venedig, besteht in der Idee (besser ganz) ohne Anderheit(en) auszukommen, und\aber dren verhaltensfaktischen Folgen trotz, bis wider: Männer/n, Frauen – Christen, Juden; Muslimen, Pluralisten – Opposition] Durch/Von Totalität undװaber Antitotalitarismus qualifizierte Diskussionskultur hält unauflösbare, einander wechselseitig ausschließemde, Überzeugtheiten aus/durch (erträgt gar ‚Unerträgliches‘), ohne dem/der/den Anderen, deswegen weil diessie anderer/minderheitlicher Meinung/en bleiben, illoyale Vertragsuntreue gegenüber (gleich gar gemeinsam, nehrheitlich) für verbindlich erklären Entscheidungen unterstellen zu müssen/dürfen.  [Zwar hat Wissenschaft(stheorie) sowohl die Philosophie des ‚mechanischen Weltbildes‘ vollständif determinierter Notwendigkeit, als auch Beliebigkeits- und ] willkürphilosophie als/an/von Freiheit des Zufallens überwunden – doch die wenigsten Leute haben di/es bemerkt]  Die verhaltensfaktisch unausweichliche Wahlfrage des streitbaren Unterschiedes zwischen der Haltung ‚der Schule Hillels‘ (gar menschenfreundlichere/deutungenplural offene anstatt beliebige תורה?) und jener ‚der Schule Schammai’s (gar toraüberbietender observazstrengere / perfekte / fanatische תורת?), ups beides bewahrenswerte Worte G’ttes kündend (talmudisch: b.'Erubhin 13b), besteht weiter fort.

 

 [Gar ‚gebrochen‘ nenn- bis empfindbare, zumindest nicht singulär vergottete, ‚Freuden‘-Wahrnehmung, zumal bis von ‚Schönheit‘/Ästhetik] „Totalität da“/indem „sämtliche Lebensbereiche prägend“ – doch/eben „weder absolut“/perfekt „asketisch noch vollständig beliebig libertinistisch freigegeben“ – von den Deutungen dessen „betroffen sind“/werden, was aus G’ttes Weisungen / der t(h)orah, תורה gefolgert/angewandt, charakterisierte federführend Ernst A. Simon, zumal das „überlieferte/rabbinische Judentum“, durchaus ideal-typisch komprimiert: וו „Zugleich als(o/eben) antitotalitär“ und zwar auch/zumal was die sozial- und rechtsverbindlichen Entscheidungen über, und Handhabungsweisen dessen angeht, was zum gemeinwesentlichen Zusammenwirken/Zusammenhalt, bis Überleben, hinreichend zuverlässig kooperationsfähig  einzuhalten, bis durchzusetzen.  [Hinsichtlich der, bereits seit langem in 613 Ge- und Verbotsfragen geradezu codifizierten, Hallakh wurden immer wieder, zumal lokal, meist mehrheitliche, Entscheidungen der, qua Bildung dazu qualifizierten, getroffen – unterlegene Minderheitsvoten mit tradierend; vgl. ‚Schule Hillels‘]

Was, bei allem Umfang und all der umfassenden Totalität des derart verbindlich Geregelten, gegenüber all dem, was sonst noch (bereits bisher und gleich gar zukünftig) aus der von/mittels alef-א bis taw-ת verschriftlichten Selbsterschließung G’ttes gefolgert/verstanden werden kann, bis darf, dennoch weitaus weniger, vergleiche allein schon die gängigsten Auffassungen was/wie diese (‚Bibel‘ – אלף) sei (denn ‚kein Mensch weiß genau was am Sinai/Horeb geschehen‘), namentlich an miteinander nicht einmal vereinbaren, Meinungen bis heilig(st)en  Überzeugtheiten, zumal von Individuen bis ‚Konfessionen‘/Parteiungen, ‚offen und unentschieden‘ sein/bleiben (folglich nicht zuletzt heftig mit- bis widereinander konkutieren) läßt.

  [Gnostisch orientiertes, bis von (eigener, etwa juktisch/rituell) eingeweihter Besserwisserei (in Sonderoffenbarung/Spezialdeutung des hinter allem liegenden deterministischen Plans / errechenbarer Weltformel-Kenntnis – etwa ‚Laien‘, ‚gewöhnlichen Gläubigen‘, ‚sexuallisierten/sexuellen, äh materiellen/ungeistigen/weltlichen Leuten‘ pp. unzugänglich) überzeugtes, Denken – zumal christlicherseits exemplifiziert, mit Karl Hartmann komprimiert auf/charakterisiert durch mehrere Kernaspekte / entscheidende Auffassingen] Zweiwertige/Entweder-oder Summenverteilungspardigmatik des Dualismus (unter Ausschluss allen Drittens, wie/alls jedes namentlich ‚kosmischen/universellen‘ Außerhalbs – argumentativ bedarfsgerecht wähl- und beliebig wechselbarer Überlegenheitsbehauptung) Licht – Finsternis, Gut/besser – Böse/schlecht, Richtig – Falsch, Ursache – Wirkung, Geist – Materie, Tun – Lassen etc. bereits in/von Deutungen (spätestens, vgl. bereits 1:31) des dritten Genesiskapitels (hochaufgeladen strittig) thematisiert (bis – mit/als ‚schwarz auf weit umfänglichere Rückseite Weiß‘ geschrieben stehender, also zumindest normativ/hallachisch-rechtsverbindlich versus narrativ/[h]aggadisch-theologisch anwendungsbedürftig auszulegender תורה / Weisung – überwindbar).  [Der Dämon/die Illusion vollständiger Berechenbarkeit/en ist mathematisch bis physilalisch widerlegt: Denn ab der quantenphysikalischen Grenze Heisenbergscher Unschärferelation läßt sich nur noch entweder die Position oder die Geschwindigleit eines Wellenteilchens exakt betimmen, nicht aber beiderlei Berechnungsvoraussetzungen gleichzeitig erheben. Denn unendlich genaue Messgrlßen lassen sich in keine Berechnungsformel einfügen, Gleichungen benötig unexakt abbrechende Messwerte um berechnet werden zu jlnnen. Denn die Gleichungen des ph<sikalischen Drei- und Mehrköperproblems werden, spätestens nach/vor 500 Millionen Jahren. Rechnerisch chaotisch; während hrutige stedy-state Modelle der Evolution mindestens anderthalb Milliarden Jahre Kontinuität, seit dem ‚Urknall‘, zur Entstehung/Entwicklung des gegenwärtigen Universums benötigen. – Gerade Naturwissenschaften beschreiben heute möglichst exakt Bedingungen unter denen ein Zustand mit anzugebender Wahrscheinlichkeit auf einen anderen folgt, ohne Kausalitäten der Korrelation zu behaupten/benötigen]  G’tt randlos, weder als oberste noch … zumal der Mächte, zu verstehen/begrenzen – gar, als ‚Gegenüber‘ כנגדו interaktionsfähig, erfahrbar statt beherrschbar spr/vom ich-Aktionszentren.

 [Kaum bemerktes philosophisches Denkvorstellungenfirmament – hier zumal des/jenes Pantheismus (vgl. Karl Rahner’s Warnung vor solcher ‚Unsauberkeit des Denkens‘), da/ssalles gott sei– dahinter verselbstverständlicht gegessen] Zumal platonisches, bis ja inzwischen omnipräsentes neoplatonisches ‚Kosmosordnung‘-Verständnis, als all(es überhaupt )umfassender wahrer, schöner, reiner (universaler Welten-)Raum … komplementär naheliegende, jener kümmerliche Gottesvorstellung, die in irgendwelchen, verbliebenen ‚Quantensprüngen‘, bei ansonsten/eigentlich für (zumindest potenziell) vollständig gehaltem Übernlick, Platz/Rückzug/Verdrängung finden müsste: Das, gar unausweichliche allenfalls überwindbare, empfinden des resch, selbst mäher bei G’tt zu sein als alle anderen, steigt sich in/durch pantheistische Vorstellungen zur (durchaus/verhaltensfaktisch unterschiedslosen) Identität, namentlich vollständiger unverfalschter Kenntnis des göttlichen Willens, Planes, etc. pp. des Allwissens, gar All(es)könnens. [[/schadaij/ repräsentiert ‚Allmacht‘, doch bei allen rück- und Wechselwirkungen ist/wird ‚das Abgebildete‘ allenfalls in magischen Hoffnungen durch/mit/über ‚seine‘/die Abbildungen verfügbar ] Jener alten, etwa scholastischen (bekanntlich das Paradoxon der Forderung einen so großen ‚stein‘ zu erschaffen, dass dieser unaufhebbar) ‚Ohnmachtseinsicht der/von Allmacht/Gottesbeweise‘ nahe erahnend, bis einsehens, dass G’tt uns/Menschen gar nicht zwingt, auch nicht an letztlich doch deterministischen Fäden tanzen läßt sich gar über unser Scheitern, äh Bemühen, amüsierend/empörend, äh evaluierend/sanktionierend wachend.  [So manche, zumal theologisch sehr gängige, inflationär (bis folglich bedeutungsbeliebig – upsVernunften‘ und ‚Wahrheit‘ besonders gut dafür geeiget) gebrauchte, Begrifflichkeiten neu/überhaupt begreifend durchschauend entblößt, etwa ‚unzumutbare Ausgeliefertheits‘-Vorwürfe bis Selbsterschließungsreaktion/en; vgl. Hiob] ‚Weg mit den Schirmen!‘ [Einen Moment lang erstarrte die Menschenheit, äh veregeigerte/n sich die Menschinnen – um dann soch, eben dem Grafeb, Gefolgschaft zu …]

 

 [Kühn/Kynisch ist zwar wesentlich von Zynismen verschieden – ‚hündisch‘ daran wird allerdings eher das entschiedene Zubeisen, als seine möglichst artigen Formen ausfallen]

Auch ohne philosophisch-theologische Akzeptanz von Über- bis Außerraumzeitlichkeit/en (falls also Tod und Auferstehung der Toten nicht ‚zeitgleich‘ ein und dasselbe Ereignis – /baruch dajan haemet/) können & dürfen materiefeindliche/Schöpfung dämonisierende, äh zumindest die Existenz von (zudem fehlbaren) Menschen überhaupt (wenigstens aber den/die ungeheuerlich anderen) ablehnende,  Hauptargumente gnostisch beeinflusster  Lehren / Hoffnungen / Verhaltenskonsequenzen klar(er) gestellt/verraten werden:

 [‚Existenz von Ausdehnung רקע respektive Raum רוח überhaupt erlaube – Gegenteiliges verhinderte folglich …‘ wird nur zu gerne gut getarnt] Trennungsvorstellungen von/zwischen Leben חיים und Seele/Psyche als – zumindest fragwürdige – Voraussetzung des/der Rettungs- bis Erlösungspardigmata auf Kosten des Lebens, bis zu Lasten anderer: Gar göttlicher (Identitäts-/Selbigkeits-)Rest/Teil, jedenfalls absoluter Liebe Funke/Splitter respektive Geist, in/von materieller, zumal leidender bis sterblicher, Körperhülle (bis leiblicher Umgebung durch Sozialgebilde) gefangen und beschränkt gehleten.

 [Ubsuviduelle Zielverfehlungeng(snachweis) läßt sich stets durch/von bereits allen unausweichlich vorgegeben (zudem dabei Alternativen- und Schuldfragen umgehend/überhähend) ersetzen]

 [Heldenfalle] Heilswegsvorstellungen (‚geistes- respektive kulturgeschichtlich‘ gar ein komplementäres Gegen-Produkt der Hochzeit des Determinismus/‚mechanischen Weltbildes‘ im abendländischen 19. Jahrhundert) insofern religions-typisch, da ein Zurückfinden müssen (namentlich zuzuschreibende ‚Getrenntheit von Gott‘) und können (insbesondere/letztlich durch Kenntnis, äh ständiges Bekenntnis, eben Gebrauch des ‚richtigen Namens‘, die/das ‚Ein- Auslass‘/Erlösung gar erzwänge) unterstellt / behauptet werden soll:

 [Unheil vorausgesetzt/erklärungsbedürftig – etwa als/durch Vertriebenheiten zumal wegen/aus …] „Nach esoterischer Vorstellung hat Gott sich um seiner Schöpfung willen zusammen - oder zurückgezogen. Dieser Akt der Kontraktion heißt Zimzum [צמצום]. Vereinfach t ausgedrückt kann man sagen, daß si ch Gott, der in der Kabbala als »Ein Sof« [אין סוף], als Unendlich, bezeichnet wird, zurückgezogen hat, um Platz für seine Schöpfung zu machen. Nach diese m Akt des Zimzum kam es jedoch zu einem Unfall, der als Mysterium des »Zerbrechens der Gefäße« bekannt ist.“ Vor/Ohne/Außer Raum ר־ו־ח (gleich gar ‚ruhenden‘) Windbrausen (Verdetschung: Buber/Rosenzweig) und/oder dessen Entstehung/Erschaffung – zwar kaum, bis gar nicht vorstellbar,  [Die undoeuropäische entdeckung des singulars vermögen ostasiatische Sprachen nicht zu denken/fassen: Sind gar auch ‚Raum‘ zugleich ‚Räume‘, artikel uneindeutig?] doch dann eben auch nicht irgendwie doch schon vorhanden anzunehmen/analogisieren: Zumindest auch griechisches Denken scheint nicht ohne allumfassendes  ‚Universum(sinnerhalb)‘ auszukommen, insofern bleibt ‚Mystik‘ zutreffend ein Begriff derartigen Denkens; doch ‚Kabbala‘ vielleicht nicht nur/ausschließlich deckungsgleich damit auf/in Henräisch. (קבלה nämlich zunächst ‚Überlieferung‘ repräsentierend, von denen es eben mehrere, einander durchaus gegenseitig ausschließen s/wollende gibt). Auch ‚Spiritualität‘ mag helenistischer Antike ‚entstammen‘ und vermöge dennoch (zumindest die gnostisch diskriminierend wertende) Trennung von/in ‚Geist und Materie‘ aufzuheben, indem/da ‚der Geist überall alles durchdringend‘ gedacht/lehrbar/verständlich, gar G’tt überall da.   An jenem frei gewordenen [welch fragwürdige Freiheitskonzeption die duch/als Abwesenheit G’ttes definiert wird; O.G.J. dann über zumal deterministische freiheitsablehnungen kaum erstaunt] Ort, der nun durch Gottes Rückzug entstanden ist [sic! als ‚durch wechselseitig zuverlässigen Optionenverzicht / צמצום / Selbstbeschränkung‘ verstandene Freiheit zur/der Vertragstreue, erschaffene gemeinsame/kooperative/positivsummenspielerische  neue/andere, gar mäandrierende, Möglichkeitenräume, die es ohne ברית Bündnis, eben gerade als Summe all dessen was die ‚Beteiligten‘ für/mit/von sich alleine könnten, gar nicht gibt; O.G.J. ohne bestreiten zu müssen/wollen, dass zumal Menschen ‚Platz zu eigenen. Gar ups selbständigem Wachsen‘ – gleich gar durch Bevormundungsverzichte – jhaben/gewubben sollen, bis dürfen], stellte Er Gefäße auf, die das Licht aufzunehmen hatten, in dem die Welt entstehen sollte. [sic! gerade die gnostische Grundstruktur (zumal des Mythos?) geht hier bekanntlich soweit deren Schöpfer als gegenerischen Dämon ihrer reinen Liebesgottvorstellung anzusehen/zu erzären; O.G.J.] Diejenigen Gefäße, die der Lichtquelle am nächsten standen, waren spiritueller Natur [sic! Gaja-Vergottungen mögen durcaus auffallen; O.G.J. nicht einmal naturwissenschaftliche Lichtazffassungen verachtend oder verabsolutierend] und nahmen das Licht ohne weiteres auf, die weiter entfernt [sic!] stehenden waren jedoch bereits Materie und zerbrachen, als das Licht eindrang. Diese Funken sind nun durch den Fall der Welten und des ersten [sic! welchem, dass überhaupt zielverfehlungsfähige Wesen esistent, oder dass/was diese tatsächlich zurechenbar, äh Vorhergehende zumal ‚karmatisch‘, taten?  O.G.J. zumal weitere, gar so benennend, anerkennend, bis beanstandend]  Sündenfalls [sic! Ursündekonzeptopnen lassen nicht erst mit/bei Augustinus folgenreich grüßen; O.G.J.] des Menschen im Exil und irren sinnlos umher. Zugleich irrt auch die Schechina umher, sie ist quasi eine Gefangene [vgl. die ‚Motivationskraft‘ einer, gleich gar der göttlichen, ‚Dame in Not/Gefangenschaft‘; O.G.J.] der menschlichen Sünde [sic! auch Gefangensein passt zum falschen Ort der/von Zielverfehlun g; O.G.J.] und existiert abgetrennt von der transzendenten Gottheit. Daher ist

es also Aufgabe des Menschen, diese Funken wieder

einzufangen und zu erheben, nur dadurch kann die

Schechina, und somit auch das ganze Volk Israel,

erlöst werden. Jetzt wird klar, warum die Ankunft

des Messias von so großer Bedeutsamkeit ist und

warum so oft verschiedenartigste Versuche unternommen wurden, um seine Ankunft zu beschleunigen.   (Zumal kosmische Urkatastrophentheorie; vgl. R.Ch.Sch. bis zu, etwa geologischen, stedy state Gegenparadoxien namentlich des uniformitarianism/Aktualismus über Ka.Ha.‘s Kritik hinaus auch zu La.Ku.)

Emanationen (bis zur phenotypischen Entwicklung) der Trennung, sowie zunehmenden Entfernung vom Ursprung (absolut unfassbar Liebe)  [Zumal Gewohntes vermag sich gut/schlecht anzufühlen] vgl. auch komplementäre, scheinbare Gegenvorstellungen des/vom ‚Materealismus‘ aus dem, etwa dessen Selbstorganisation, ‚Geist‘ entehe.   [Es steht eine Wache in Edom …] Erlösungsbedarf durch. zumal leidensunfähiges / unsterbliches, Geistwesen, also Kenntnisse; vgl. dagegen insbesondere Pesach-Konzeption / (geradezu ‚innerweltlich‘) qualifizierten ‚Erlösungsbedarfsfragen‘ [Judenmissionsbemühungen lassen strukturell strategische Irrtümer besonders peinlich deutlich wetden] Innergemeinwesentliche

(zwar mag die Anzahl der Juden und Jüdinnen quantitativ vielleicht – schließlich ‚kennen/verwenden/fürchten‘ manche die Abrahamsverheißungen – aktuell weniger ins Gewicht fallen; doch hellenistischen Einheits- und Geschlossenheitsvorstellungen käme jede Abschaffung von Opposition zu pass , und gleich gar wenn/wo sich diese für die massivsten/eigentlichen/wahren Gegner überhaupt gehalten Leute überzeugungsgeändert alle geschlossen unterworfen/(reuig) bekennend wären. – Zudem verkennt/unterschätz vergotteter/alleingestellter Universalismus die soziologischen Notwendigkeiten seines Komplements des Partikularistischen. etwa zwecks sozialer Schließung werden sogar imaginäre Juden, äh Gegner, außerhalb der Eigengruppe erfunden, wo es gar keine ‚Fremden‘ gibt – übrigens am Wirkmächtigsten flexibel da reale zwischenmenschliche Begegnungen damit unmöglich)  [Abra(ham)s Nachkommen zahlreich verheißen wie …]

bis eschatologisch( determiniert)e  [Noch nicht einmal Venedig ist schon so ganz abgesoffen. – Während es durchaus gefährliche glonale Entwicklumgen, nicht nur in dieser Hinsicht,  gibt. Die Wahrnehmung von Aggressionen, etwa im Straßenverkehr oder gegen Institutionen (zumal der Disziplinierung/en nis Führung) ist/wird so omnipräsent, dass jeder rhymotische Zorn, Würdeabstandwahrungen bis unternehmerische Antrieb, in dieses Feld weg-moralisiert zu werden jedenfalls droht. Vorfindlichkeiten, und\aber dafür Gehaltenes, die zumindest noch nicht von menschenheitlichen Verständigungen namentlich auf gerechte Vernünftigkeiten etc. bis gar Weisheit/Intelligenz beantwortet erscheinen. – ‚Ändert sich‘, nein ‚ändern wir‘ wer dies wann/wo?]

(Der Topos vom ewig ruhelosen Wanderer zwischen allen Welten, Ahasverus eines der judenfeindlichen Bilder/Stereotype gilt gar als unsterblich personifizierte Verkörperung all des Bösen. – (Geradezu ‚unbehauste‘, des Gartens Edens, bis gar Paradieses, verlustige, bis Kains-Städte, zumal mit Türmen, gebaut habende) Heimatlosigkeit (hiernieden/auf Erden), jedenfalls/zumal Exil wird, je nach Positionierung auf der Dimension Universalismus verus Partikularismus: als Strafe für Israel / Heimholungskündigungen an Juden – eventuell/immerhin begleitet von Gottes Weisung תורה und lokalisiert verstandener göttlicher Gegenwart שכנוע unterwegs –, gar (bis zu Ersatzungs-)Gelegenheit für Nichtjuden, über ‚Einbringung der Vollzahl aus den/der Heden‘ (zumal als/zu Nachkommen der zehn gerne als ‚verloren‘-bezeichneten Stämme des ‚Nordreiches‘) bis als/zu der (jeweils übrigen) Ethnien Getrenntheitsbehauptung vo(m einzig wahre)n Gott gedeutet – eben ‚Religion‘ im lateinisch möglichen Sinne von ‚zurück finden/gewinnen‘ begründend. End( zumal Zeit-)Vorstellungen die nicht allein Macht-Fragenorientiert, vgl. namentlich den omnipräsenten ‚Reichs‘-Begriff entblößend, ändern, in Ordnung bringen, würden – sondern, und zwar gegenwärtiges Verhalten beeinflussen s/wollend, an Vorzeichen- / ambivalenter  Kriterien-Erfüllung orientiert vorgehen.   [Höchst politisch]  – Eine Hauptschwierigkeit bleibt das jeweilige begriffliche Verständnis von ‚Ewigkeit‘ als ‚sehr, sehr lange Dauer‘, namentlich αιωνιότης, αιωνιότητα griechischerseits,  gegenüber der zumal semitischen, /olam-/Auffassung-עולם als ‚Zeitlosigkeit‘ zu denken/empfinden.)  [Sich gerettet zu empfinden, möge ‚Rettersinn‘ bewirken. – Nach/In erheblichen Auseinandersetzungen um jene ‚Wendezeit/en‘ herum. haben Judentümmer bisher beschlossen auf Belehrungen, gleich gar anderer, zu verzichten – eigenstaatliche Souveränität müsse nicht notwendigerweise erleichtern Pluralitäten, bis Dissens,  durchzuhalten; comp. Me.Me.]

zumal/‘rather gentlee‘ mit Clemens Thoma und J.J.P.:

«Wer meint, die Würde des israelitischen Gottesvolkes [sic!] sei wegen des in der Kreuzigung Christi offenbar gewordenen Abfalls der Juden von Gott zur Gänze auf die Kirche übergegangen, der wird die Judenmission als eine christliche Aufgabe fordern.  […] Da [zumindest ‚wo und wem‘; O.G.J,] nur das christliche Bekenntnis, in den Juden verkörpere sich nach wie vor das israelitische Volk [sic!] Gottes, in einer positiven Israeltheologie möglich ist, bleibt nach wie vor die biblische Polarität „Israel – Weltvölker“ die maßgebliche Norm des Denkens und Verhaltens. Als endzeitliche Sammlung aus den Völkern darf  das Christentum das Judentum theologisch nicht zu einem Volk unter den Völkern degradieren und sich an die

Stelle Israels setzen. Der Missionsbefehl Christi [jedenfalls Jeschua’s; O.G.J.]: „Gehet hin und lehret alle Völker ... und taufet sie ...“ (vgl. Mt 28, 19), darf daher nicht Juden missionarisch mißbraucht werden. Für Paulus war die Unterscheidung zwischen Juden und Völkern noch klar, als er schrieb: „Das Evangelium ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt, zuerst den Juden, aber ebenso clen Griechen“ (Rötn 1, 16). Um der von der christlich-antijüdischen Tradition zementierten Beurteilung des Judentums als Volk außerhalb der Offenbarungsverantwortung entgegen zu wirken, prägte die Evangelische Kirche im  Rheinland (Handreichung 39: II. Januar 1980) den Satz: „Wir glauben, daß Juden und Christen je in ihrer Berufung Zeugen Gottes vor der Welt und voreinander sind; darum sind wir überzeugt, daß die Kirche ihr Zeugnis dem jüdischen Volk gegenüber nicht wie ihre Mission an die Völkerwelt wahrnehmen kann.“

 

Gründe für Judenmissionierung

Im Verlauf der Kirchengeschichte wurde aus zwei Gründen versucht, Juden für das Christentum zu gewinnen: Wegen kirchlicher Anliegen und wegen endzeitlicher Erwählungen.

Die kirchlichen Interessen waren: Vermehrung der Zahl der Christen und Stärkung der christlichen Identität durch die Zustimmung der Juden. Diese kirchenzentrierte Blick- und Handlungsweise führte besonders im Mittelalter zu antijüdischer Rechtsprechung mit Torturen und Hinrichtungen.

Für die Anwerbung von Juden aus akut  endzeitlicher Motivation ist Justin der Märtyrer (gest. um 165 n. Chr.) typisch: „Ihr Juden, überhebt euch nicht, und zaudert nicht, mir dem Unbeschnittenen, zu glauben! Nur noch eine kurze Zeit steht euch näinlich zur Verfügung, um euch uns anzuschließen. Wenn die Parusie Christi vorbei sein wird, werdet ihr vergeblich Buße tun und vergeblich weinen. Er wird euch nicht Mehr erhören“ (Tryph. 28, 2). Auch die Ansicht Martin Luthers, die Juden seien „mit scharfer Barmherzigkeit“ zu behandeln (WA 53, 522, 35), steht unter der Voraussetzung, der Tag des Kommens des Reiches Gottes sei nahe.

In der Neuzeit gab [sic!] es bei Christen häufig eine missionarisch motivierte Bereitschaft, das Judentum näher kennen zu lernen. […]

Theologische Gründe gegen Judenmission

In der modernen Theologie werden besonders zwei Gründe vorgebracht, um der Judenmission einen Riegel vorzuschieben:

1 . Zwischen der Kirche und dem Judentum besteht eine innere Verzahnung und eine wechselseitige Interdependenz in Funktion und Zeugnis. Wie besonders Franz Rosenzweig (1886-1929) betonte, kann Israel die Welt nur mit Hilfe des Christentums der israelitischen Gottesverehrung annähern. Die Kirche ist der „Apostel Israels“ an die Völker. Das Christentum anderseits

verliert seine Kraft zur Mitarbeit an der Heimholung [sic!] der Völker zum Gott Israels hin, wenn Israel in seiner Mitte nicht angenommen bleibt. Trotz schwerwiegender Glaubensdifferenzen [sic! bei denen es aich allerdings um Überzegtheitsunvereinbarkeiten, zumal doktrinärer/lehrmäßiger Art handelt (wie sie durchaus ähnlich auch zwischen katholischen und evangelischen Konfessionen, seit/mit dem Westfälischen Frieden 1648 / Augsburger Religionsfreienskonzeot 1555 sogar kooperationsfähig/vertragstreu handhabbar, bis heute gibt); O.G.J. eher an Kompartibilitätsfragen wechselseotiger ‚Schwurgottheiten‘ (Jan Assmann) interessiert was Verhaltenserwartungen angeht, als an erklärter Überzeugungstreuebehautung] sind Judentum und Christentum Bewegungen auf das Reich Gottes hin.

2. Besonders von Pierre Lenhardt wird auf die vorläufige Inkompetenz des Christentums - auch angesichts undeutlicher neutestamentlicher [sic!] Stellen zu diesen Fragen - für die Judenmission aufmerksam gemacht. Die Kirche habe ziemlich von allem Anfang an und durch alle Geschichtsepochen hindurch nicht nur große Mißerfolge bei ihren Bemühungen zur Konversion von Juden einstecken müssen. Sie habe damit außerdem viel Unheil angerichtet. Sie sei weder fähig noch legitimiert, Judenmission zu treiben. Man müsse also die endgültige Rettung [sic!] der Juden ganz Gott überlassen. Höchstens dann dürfe eventuell wieder über Judenmission auf christlicher Seite debattiert werden, wenn die Kirche alle Neigungen zur Überbietung des Judentums, alle Gelüste, sich an die Stelle Israels zu setzen, überwunden und alle mißverständlichen Religionsdiplomatien

abgelegt haben werde.» (Neuauflage S.; verlinkene Hervorhebungen O.G.J.)   [Krankheitshalber 2019 entfallen: «Vortrag und Gespräch mit Rabbiner

Jehoschua Ahrens

2017 erschien der Band „Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen“ (sic! wodurch sich allenfalls innerjüdisch der Hinweis רמז auf  den, zudem streitbaren, Ermittlungsbedarf dieses Willens auf Erden, erübrigen könnte, sich aber rasch als politische, da überindividuell/überdyadisch betreffende bis hallachische, Frage/Entscheidung erweist; O.G.J. mangels Lektüre). Er enthält Kommentare zu der am 3. Dezember 2015 veröffentlichten Erklärung Orthodoxer Rabbiner zum Christentum „Den Willen unseres Vaters im Himmel tun“. Eine spannende Aussage in jener Erklärung ist die

Bezeichnung des Christentums „als Geschenk an die Völker“. Der

zusammenführende Charakter einer solchen Erklärung ruft Debatten hervor (…)»]

   [Soweit finaler ‚Gnosis‘-Salut hier: Sogar mehrerlei meschiach-Topoi bis Messiasgestaltenkritig; vgl. Maximilian Webersche Herrschaftsformentypologie] Zumal apokalyptisches Endzeitkalendarium zur ‚Verfolgung‘ des für erforderlich erklärten, bis für deterministisch gehalten, Rückabwicklungsprozesses; das heißt insbesondere zur motivationalen Verknappung/Begrenzung bis Beendigung  der (gnädig/duldend)  für Besinnung und Bewährung bis Umkehr angebotenen Zeitspanne/n.  [Gängige Einordnungsvarianten christlicher Chronologie (gleich gar von Kairos): Wann, watim/wie auch immer, ‚der/welcher Messias‘, ‚ das Gottesreich‘, ‚das Eschaton/Ende‘, ‚das himmlische Jerusalem herab‘, ‚die künftige Welt/עולם/kommenden Realtäten‘ kommt beantworten respektive erwarten immerhin/zumindest Juden plural tätig – entweder (erst) zu seiner Zeit oder beschleunigt, etwa in einer völlog gottlosen oder einer vällig gerechten Zeit (doch Antworten auf die beleidigenden Fragen des Musters, ‚ob/wann er/sie schon einmal/vorher  dagewesen‘, wird der Erlöser / die Erlösung vielleicht, hoffentlich gnädigerweise …)]

 [Venexianische Gestaltung(sart/en) ‚unter‘ südlicher ‚Leonhands-, bis gar Nunias-, Kuppel des Querhauses] Deterministische Ablaufvorstellungen, seit ‚es Knalle und das Uhrwerk dagewesen, bis wi[e]der aufgezogen worden, sei,

 [Uhrturm(aus- respektive Ansicht/en) der Chronologie/n mit offenem He/i-Hauch-ה des Lebens-Odems auf erden/unter der Sonne]  versus  [‚Kosmische Hintergrundstrahlung‘ repräsentiert bis ‚ist‘ Auswirkungen des ‚Urlichts‘/‘Urknalls‘, gar ohne-h doch mit Nachhall] verhaltensbeeinflusst weitgehend mäandierende Mlglichkeitenkorrodpr (positivsummenverteilerisch) qualifizierter Freiheit / schlöpferischen-ברא Anfangens. – „Heute haben Sie es gehört.

 [Zumindest/Immerhin dyadische Beziehungsrelationen als /eser kenegdo/ solche vin ‚einander Gegenübermächten‘ verstanden erhellte schon so manches]

 

„Tja mein lieber Herr Kille, sie wissen so gut wie ich: ‚Theologen reden zu viel!‘ Ich gehöre ja seöbst teilweise dier Zunft an. – Ja man staun was diese Leute alles wissen – dass trotzden wöllig falsch ist.“

 

 [So manche / Zu viele Leute überraschend: Weniger, bis nicht, an Strafmassen orientiert, als an ‚Sach-‘ und\aber insbesondere Menschenverhalten interressiert ]  Die Frage – zumal des/vomFururum exactum‘ / ‚jüngsten Gerichtts‘ – entscheiden wir (ups selbst) verhaltensfaktisch []Der Sprung der Tat/en wichtiger als der Sprung (zumal des Umsinnens/Änderns) in den/zu Überzeugungen] Wie nenschenfreundlich (statt: wohlmeinend. kontrastmaximierend oder gar null- bis negativsummenspielerisch), bis gar (zumal ‚Andergeiten‘ / ‚Seinesgleichen‘ gegenüber) menschenrechtlich, sind Handlungen/Verhaltensweisen gewesen/geworden? Wie schlpfungsfreundlich, gar Vollendung-תיקון / חדשה-Erneuerung des Vorfindlichen-עולם ermöglichend, statt es/sich beendend/vernichtend?  [G’ttes ‚Geduld‘ mag (uns, innerraumzeitlich) nerven – doch/denn bereits der erste, so basale, ebenfalls – bei (trotz/wegen) allen einseitig dagegen verstoßenden, beinahe Zerrissenheiten-ח ungekündigte, sondern fortschreibend erneuerte, /berit/-Bundesvertrag-ברית G’ttes mit Noah für alle Menschen (seither) enthält das Wesentlicheקדוש  (Heilige des Gesetzes)]

 

 

 

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