‘Time(s)‘ –  – ‚Zeiten‘

not just for gestures of ’outside’-motivation.

Selbst falls / wo ‚sie‘ – gar verhaltensfaktisch bereits selten genug (hinzu)lernend / vergebendnicht analog wiederholt wird, vergeht ‚Vergangenheit‘ (ja gerade) nicht derart, dass ‚sie‘ überhaupt nicht stattgefunden hätte – zumal falls / wo / da / indem was, wem ‚in irgendwelche Vergessenheit/en‘ gebracht, oder geraten. …

nicht allein jene für Gesten der ‚Fremd‘-Motivation

 

 

Manners may change by the course of time, and several other reasons, too. But anyhow, to expect some continuity (even universality) must not be unsuitable.

Passend, oder auch nicht, formuliert / erkannt bedeutet und meintewige Gegenwart’ zunächst und vor allem: Beobachten findet immer jetzt statt. – Gar erstaunlich unabhängig vom, ob, und erst recht von Zeiten, sonstigen Geschehens überhaupt.

 

Ohnehin korreliert auch jene – nur vielleicht ‚abgekürzte‘, schon gar nicht ‚entschärfte‘, und noch weit weniger etwa  ‚eindeutige‘ –  Reverenzform das/des Knien/s, 

Wie bitte!

 

Gar ewig locke … ?

 

 

genannt Knicks‘, kaum noch ‚Knix(s)‘, und einstmals gar ‚Knirr‘, geschrieben - curt[e]sy,  squatting position

… die von der wohlerzogenen römisch-katholischen, geborene US-Amerikanerin Gracia Patricia Kelly, auch beruflich als Filmschauspielerin – nicht etwa nur für einen ‘movie, respektive durch/für  den einen ‘director – verlangt und praktiziert wurde:

… die bei ihrem erstenals ‚Persönlichkeit/en der Zeitgeschichte‘,, doch nicht etwa so ganz ‚privaten‘Zusammentreffen mit Seiner Durchlaucht dem regierenden  Fürsten Rainier III. von und in Monaco zumindest half;

… die sie dann als dessen Fürstin, auch für ihr Land Monaco national zumeist kirchlich, und international meist hoheitlich, graziös praktizierte, bis entgegen nahm:

[Like Princes Grace the Prince’s fiancee curtsies in Jaoan, too]

… die eben Töchtern nicht etwa weniger vertraut und geläufig ist:

[Charlotte and her brother Andrea cursying in ‘their‘ cathedral]

… die ‚sich‘ nicht (einmal) durch die Wahl, bis Wandel, der dabei (soziokulturell akzeptiert, bis vorgeschrieben) getragenen Kleidung, derart deterministisch total ändert, wie so häufigerziehen, äh überziehen, s/wollend – (nach- und vor-) erzählt wird:

… und die ohnehin (in Europa seit/mit den ‚gender‘-diskriminieredsten Jahrhunderten – so verungleichend eher, gar allein) Frauen zugeschrieben wird, bis von weiblichen Wesen erwartet (jedenfalls) wurde / (gleichwohl [zudem oft prekär] gedeutet) wird.

 

verdächtig überraumzeitlich [sic!], interkulturell [sic!] vorkommend, zudem geradezu abgelöst davon – gleich gar warum / wozu / wann / wo, anatomisch – statt-zu-finden, mit ‚ihr(er Bedeutung)en– insbesondere  semiotischenRepräsentationen.

Gerade der Schrecken (zumal) abweichender Erfahrungen schwindet nicht etwa notwendigerweise durch Bestreitung / Durchstreichungen solch( gar unerwünscht)er Erlebnisse (zumal des / der Anderen).

 

 

 Vergangenheit

Wir haben festgestellt, dass (bis wann und wie) es uns Menschen immerhin mittels ‚Sprache möglich ist, die aktuelle Gegenwart in der wir uns notwendigerweise (zumindest physisch anscheinend) unausweichlich befinden – zu transzendieren, uns sogar Vorstellungen des Zurückliegenden und selbst von Zukunft/en zu machen (und diese sogar weiter zu vermitteln).

You found out, that (up to how) nevertheless language enables us to transcend the current present. Where we (at least physically) have to be inevitably. It makes it possible to have, and transmit, imaginations of past and the future/s.

'Menkind' is partly able to leve the/its/ones present time at any rate by language/thought

Die offene Zukunft 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

London 1993Asia meets Europe

 

 

 Einst geradezu  den bewunderten Staatsgast  Fürstin Diana von Wales,  zusammen mit ihrem Mann  den britischen Kronprinzen Charls, in Spaniens Thronsaal zu Madrid empfangen,  überbietend, knicksten die beiden Infantinnen gleich auch jeweils gemeinsam respektive doppelt (ohne und dann mit Handschlag) vor ihren Eltern. 

  Bevor der Empfang der übrigen Ehrengäste durch diese sechs anlässlich des durchaus Staatsbesuchs begann.

 Inzwischen hat Spanien neue Infantinnen, darunter auch die Prinzessin von Asturien, hier mit ihrem Vater dem Bruder der beiden Vorgängerinnen, bei ihrem ersten offiziellen, zeremoniell staatstragenden Auftritt (als Fürstin von Asturien/zur Kron[erb]prinzessin Spaniens).

[Durchaus mit der Aktersfrage verbunden, denn zumindest gymnastisch, könne  ja bereits wer zu gehen vermag auch einen Knicks zustande bringen – sofern die Knie …, die Nüchternheit … Sie wissen schon]  

 

 

 [Unter dem zwar omnipräsenten, doch einseitig irreführenden,  Verdacht stehend Unterwerfung zu sein – nicht einmal nur/immer Zustimmung oder Gefolgschaft repräsentierend]  Was nun speziell/allgemein das ‚angedeutete‘ bzw. ‚abgekürzte‘ bis ‚zackige‘ (vgl. etwa English: curts(e)y / curt·sy /'kɜːtsɪ/ from curt /kɜːt/ German: ‚kurz und (rasch, gar) schroff‘, and even from courtesy – ‚des Hofes Höflichkeit‘ ab- bis herzuleiten) ‚Niederknien‘, insbesondere in eher ‚profanen‘ bzw. dafür gehaltenen Zusammenhängen, angeht – so wird nicht nur in Lexika(s und dabei einmütig sowohl in den gedruckten wie in Internetausgaben) fast überall behauptet, dass der Knix (Knicks) früher im germanischen Sprachraum auch Knirr oder ‚ähnlich‘ ausgesprochen – jene Verbeugungsform, speziell (mittels) der Knie für den/die es im romanischen Sprachen keinen eigenes Wort gibt (so dass ggf. eine Zusatzangabe zur spezifizierung bemüht wird) – ausschließlich von weiblichen Personen ausgeführt worden sei. (Gar während Männer immer bzw. nur den Kopf ggf. mit Oberkörper zu beugen, oder aber ‚wirklich‘ ganz niederzuknien gehabt hätten).  [(Höflichkeits-)Formen (gar Fragen des Anflehens, ähBittens‘ / ein- bis wechselseitiger Gnadenangelegenheiten) sind/werden, bei inhaltlichem, bis ausdrücklichem, ‚Nein‘, kaum weniger wesentlich als beim/fürs – gar (zumindest scheinbar) dadurch bedingte/nötige – Unterbrechen bis Beenden zwischenmenschlicher Beziehungsrelationen]

 Dass sich Männer heutzutage, doch recht vereinzelt oder pointiert, auch in was ihre Motive angeht gesellschaftlich eher unverdächtigen Zusammenhängen, solches nicht untersagen lassen, muss aber nicht nur damit, oder gar einer immer wieder beklagten ‚Feminisierung‘ mancher Gesellschaften/Zivilisationen, zu tun haben, sondern kann – immerhin in Europa (Daten über die jeweilige historische Entwicklung speziell dieser körperlichen Interaktionsgeste in anderen Weltgegenden scheinen bisher nicht publiziert zu sein) – recht bald zurück auch mittels Zeichnungen und Textdokumenten widerlegt werden.

 

Damit soll zwar nicht geklärt sein, ob und inwieweit recht gut sichtbare ‚Kratzfüße‘ von Männern sich in Bewegungsdetails von den (in aller Regel und zumeist weitgehend unter langen Röcken ablaufenden) weiblichen Knicksen unterschieden, sondern ‚nur‘ das ‚abgekürztes‘ bzw. ‚angedeutetes gebeugt werden‘ auch männlicher Knie, eben nicht ganz bis zur Bodenberührung (wie für beide Geschlechter in gottesdienstlichen und - mit Hinweisen darauf, dass Frauen hierbei immer mit beiden Knien den Boden berührt haben könnten – auch im Lehnszeremoniell gefordert und belegt) dokumentiert wurden und werden.

Noch weiter zurück in der vermutlichen europäischen Entstehungszeit der Abkürzung bzw. Beschleunigung der Kniebeugegesten (sofern die Vermutungen zutreffen, dass dies mit zunehmender Ritualisierung bzw. Häufung an Höfen des christlichen Hochmittelalters üblich, gar erforderlich, geworden sei) wird sogar bzw. gerade davon berichtet, dass sich die weiblichen und die männlichen Verhaltensweisen in dieser Hinsicht keineswegs unterschieden (vielleicht nicht einmal im außerhöfischen Alltag soweit dazu überhaupt Hinweise zu finden sind).

[Thailand tradiert bzw. praktiziert bis heute besonders häufig, ausgeprägte Verbeugungsformen, hier Knicks und diener um den asiatisch omnipräsent verberiteten Wai der Häne, in einer ganz besonders respektvollen form bis vor die eigene stirn geführt, ergänzt ]  Interessant ist/wäre nun wohl besonders seit wann, und womöglich warum, sich die Verbeugungstradition, letztlich gar durchaus weltweit bzw. Kulturen übergreifend – in diesem Punkt der ‚gekürzten (durchaus interkulturell konsensual vorfindlichen Universalie der/an) Kniebeugepraxis‘ – soweit geschlechtsspezifisch zugewiesen entwickelte,  dass ‚Knicks‘ (‘curt[e]sy‘) und ‚Diener‘, (‘bow‘) seit/für Generationen nunmehr – so manchen insofern zumeist (und auch nur bedingt bzw. zeitweilig mit Ausnahme der militärischen Zeremoniells) Misch- bzw. Kombinationsformen des beugend sowohl der Knie  als auch des Hauptes bzw. Oberkörpers durchaus zum Trotz – je einem Geschlecht zugewiesen wurden bis sind. . [Beispiele thailändischen Streitkräftezeremoniells – immerhin auf Thai im Web präsent]

 

Allenfalls ‚auch zeitlicher Wandel‘, da eben (zumindest) gegenwärtig alternativ neben- bis miteinander vorfindlich, da ‚das ‚Knicksen‘ meherlei Arten und Weisen seiner physiologischen Durchführung aufzuweisen hat:

 [Die Weite bzw. Länge des Rocks mag manche Trägerin beeinflussen, sich, beim Knicks, für oder gegen eine Variante zu entscheiden]   Die Dimension / Frage des Zusammenhaltens respektive auseinandernehmenden Spreizens der Knie,  bewegte zwar besonders ‚Moralisten‘ des 19. bürgerlich-viktorianischen Jahrhunderts, als Frau ihre Knie stets ‚sittsam‘ beisammen zu halten hatte,  s geht aber einerseits anatomisch bis auf die Einleitung des ‚vollen Kniens‘ auf beide Knie nebeneinander (lateinisch bis kirchlich als ‚genulextion duplex‘ bekannt) zurück.

 [Wobei sich quasi als ‚Knicks‘ gekürzt beim/fürs ‚in die Hocke gehen‘/‘stooping‘ ähnliche, zumal  geschlechtsspezifisch aufgeladene, Fälle ergeben]

 Als solches durchaus auch eine Reaktion auf / Absetzbemühung von den ‚Pliee‘-Varianten des Tanzens bzw. klassischen Balletts. mit benachbart platzierten Füßen zusätzlich betont nach außen gewandten / auseinander gebeugten Knien,  die die gekürzten Reverenzausführungen der vorangehenden Jahrhunderte prägte – als es für Frauen allenfalls darauf ankam, gemeinsam mit PartnerInnen  ‚zu sinken‘ bzw. ‚aufzustehen‘, und weniger darauf, wie dies unter den bodenlangen zudem meist weiten Röcken verborgen, gymnastisch bewerkstelligt wurde.

 Hier wird des Weiteren um die, bedingt (das heißt was den weiblichen Knicks im Abendland angeht) als ‚modern‘-geltende,  Frage/Dimension des Zurücknehmen des Spielbeines ergänzt (wie dies tendenziell bereits der ‚genulextion si,plax auch des Lehns- bis Kirchenzermonells voramgimg bzw. folgt).  [Insbesondere Frauen in kürzeren Röcken sind/werden bei ‚vollen Kniebeugen bis zum Boden' gehalten ihre Knie nahe eng beisammen bzw. hintereinander zu haben]  

 

Nicht erst was Handreichungen uder Taschenhaltunhen bis etwa die Fragen des Wai angeht, legen manche Rocksäume uns –längen den Einsatz, ansonsten auch nicht notwendigerweise auf dem Bauch, Rücken oder seitlich zu haltenden, Hände nahe.  [Die ganzen Bein, vollständig vorzuzeigen. Bis Jackenschöße als was auch immer zu benutzen … ‘Girls may bow if they are wereing trousers‘] ‘Dom’t touch your skirt i fit is short or streight‘, weisen mannche an. Fragen wie weit Röcke auszubreiten und Säume anzuheben beschäftigen nicht allein das bürgerliche Denken/Zeitalter ausgiebig.  [Abb. Brigit how not to curtsy – Entblößungsfragen jedenfalls solche des Zeigens bis Prüfens der Anzugsordnung / Bekleidungspolizeien lassen omnipräsent – nicht allein was np-goes angeht – grüßen]

 [Wer einmal damit begonnen (zumal [ver]öffentlich[t], am üblich erwartbaren (Höflichkeiten-)Minimum vorbei, über gegenwärtig/lokal verlangte Formen hinaus zu gehen) – hat sich weitere Verhaltensoption geschaffen]  Und\Aber was Kopf- bzw. Oberkörperhaltungen angeht sind ‘gesenke Augen’ respektive ‚erhobener Blick’ auch nicht die einzigen beachtenswerten, bis konfliktträchtig erwarteten, Behavioreme:     [So manche französische Präsidentengattin knickst/e bekanntlich zu Gast in Monarchien; wobei diese ‘first ladies‘ eher mit geradem Rücken/ungebeugter Wirbelsäule knisten (und nicht allein dem Papst gegenüber, persönlich unterschiedliche Verbeugungsformen wählten)]   So manche Leute unterscheiden zudem/dabei ‚Knickse‘ vom, insofern für vollständiger‘ / ‚tiefer‘ angesehen, ‚Hofknicks‘ idem dieser beim/zum durchaus entschleunigenden, bis kontemplativen, ‚Knien‘ zumindest auch Haupt- und gar Oberkörpervorbeugungen erfordere, [Abb. book titel Queen drawing with deb or diwbren Abby] gar bis in Richtung des ‚Kotau‘ wie modifiziert im ‘Texas dip‘ mancher Debütantinnen beachtlich.   [Die ‚vom Hellenismus‘, aus dem Altertum als ‚Proskynesis‘ in ‚die Antike‘  übernommene  Reverenz, zumal des persischen Hofzeremoniells, zunächst in Babykon für Alexander, übernommen Gesten des ‚Kotau‘ und der vollflächigen Nederwerfung waren, bis sind, höufig mit ‚Lüssen‘ (etwa der ‚höherrangigen füße‘ oder des Bodens, bis staubes) verbunden]

 

 [Reverenzen (vor) der  Regie – längst nicht jede Inszenierung wird als solcher bemerkt/beabsichtigt: Wechselseitig macht die als-Struktur allen Erkennens Vorstellungen (denkerische bis haptische, neuronale bis emotionale Repräsentationen) des/vom Repräsentierten unvermeidlich (unterschiedlich, nicht immer nur koplementär)] Immerhin theaterwissenschaftliche (The Polite World‘) systematisch, und eher andeutungsweise manche tanzhistorische, Untersuchungen befassen sich mit solchen Höflichkeitsgesten in der europäischen Geschichte:      [Ob also die Füße, jeweils in beiden Varianten der Kniehaltungen, eher nebeneinander ider. die Beine beim/zum Knicks, hintereinander gehalten werden s/wollen, bleibt gar keine ‚rein‘ abendländische Höflichkeitenfrage]   

 

# Appendix Salutations quote:

 [Eben längst nicht allein so mancher Gatte beobachtet Frau, bis heute gelegentlich, aufmerksamst beim Knicksen] Im/Vom Barockzeitalter läßt sich jene abendländische Wende genderdifferenzeirender Verungleichung belegen: dass Frauen (weiterhin) ihre Knie, Männer hingegen (bis auf kultische ‚Ausnahmen‘) hingegen, allenfalls ein Bein vorzustellen, und dauerhaft insbesondere Oberkörper bzw. zumal Köpfe zu beugen haben.

 

 

 

 Insbesondere in und seit dem 19. Jahrhundert (nicht allein in Europa) mit wiederholten bis zyklischen Ansätzen die, inzwischen als ‚rein‘ weiblich erlebten, Formen des ‚angedeuteten‘ (wie auch des ‚vollen‘) Kniens überhaupt, gar überall, ganz zu beseitigen (so war ein Motte im Gefolge der Französischen Revolution forderte; 'Knien ist abgeschafft' – manche um 'Aufklärung' bzw. das was sie dafür jielten bemühte 'Monarchen' mein[t]en sogar besser ohnele Rituale und Zermonien auszukommen); und es jedenfalls zeitweise (vor allem in einzelnen europäischen und nordamerikanischen Ländern und bedingt in Japan bzw.(Süd-)Korea ) für ein äußeres bis wichtiges Zeichen (auch bzw. selbst weiblicher und nicht allein) bürgerlich egalisierender Emanzipation gehalten wird, dass Frauen, falls überhaupt etwas, quasi 'staat der Knie' ebenso - bzw. weniger deutlich respektive nicht so tief oder eben grazieler - den Kopf beugen wie Männer.

  [Warum/Wann manche – auch/zumal ‚asiatisch‘ – Verbeugungsformen vermittels der Knie  (pderblosen‘ geschlechtsunspezifischen  Wai) vorziehen]

Indess immer begleitet von gewissen Entwicklungen ....

Kaiser Napoleons. und die (aristokratische) ‚Restauration‘ aber gerade auch die bürgerlichen Bedürfnisse nach/auf soziale Differenzierung, bleibt und blieb indes ein. bis der, wesentliche/r Trend anderer Arten.  [Auch/Gerade emblematisch kniet die (dazu/zudem weiblich personifizierte) Bevölkerung erneut brav vor ihrem Herrscher(gemahl): Ordnungskiriterium wechselseitig komplementär verhaltensfaktisch anerkannte Unterscheibarkeit zwischen/von Herrschenden und Beherrschten]

 

 

Und vor allem im 20. Jahrhundert zur zwangsweise verordneten geradezu (para)militärischen Gleichheit des Verhaltens. und sogar Kleidens, so gut bzw. schlecht wie aller Menschen in Faschismus und Kommunismus, die sich indes spätestens mit dem Ende dieser Regime diversifizierten, bis etwas (gar geschlechtsbewusst?) segregier(t)en.

Trends und Entwicklungen im Bereich ‚der Zeitgeschichte‘ sind ohnehin von zumindest wechselnden, wo nicht konfligierenden und gar gesellschaftspolitisch intendierten Trends und Motivationsabsichten (zusätzlich zur persönlich qualialen Nähe und scheinbaren Unmittelbarkeit aber unvermeidlichen Selektivität) des Geschehens geprägt oder vorbestimmtvorgezeichnet.

Diese Datenfülle korrespondiert vielfältig mit den Wirkungen der durch und mittels moderner, elektronischer (telematischer) Massenmedien erzeugten Hyperrealität, deren das Verhalten individueller Menschen und ihrer Bezugsgruppen zumindest nicht weniger beeinflussen dürfte, als etwa Benimmbücher, Tanzlehrer (‚der Aufklärung‘) oder moralisierende bis wohlwollende Erziehende und Vorbilder aller Art zu wohl allen Zeiten.

Gleichwohl gehört es zu den beeindruckendsten und allein mental nicht vollwertig erfahrbaren Handlungsweisenausgerechnet die (selbst und gerade die eigenen) Knie körperlich zu beugen, insbesondere (doch nicht ‚erst‘) vor einem anderen Menschen, und erst recht unter Zeugen (ob diese es einem nun gleichtun oder auch nicht). Und zwar zumindest sowohl, was die damit verbindbare Grussoption in ‚demütigenden‘ bis friedlich entspannender, als auch in angriffs- oder verteidigungsvorbereitenden Weisen angeht.

 

 

Das ‚Detail‘/Beispiel ausgerechnet des Kniebeugeverhaltens (wie mehr oder minder intensiv es auch immer jeweils sein oder gewesen sein mag) scheint die weitaus intensievsten emotionalen, und gar auch physiologischen, Konontationen der meisten körperlich beugenden ‚Grußgesten‘ aufzuweisen. So viele jedenfalls, dass auch und gerade verbale Ausdrucksweisen voll solcher ‚Anspielungen‘ sind, die in manchen modernen abendländischen Demokratien/Industriegesellschaften nicht selten den Eindruck machen, eine solche körperliche Handlungsweise zu sublimieren. Was in anderen Weltgegenden kaum weniger selbstverständlich anders praktiziert wird. Ob dies allerdings notwendigerweise eine geringere Arroganz in diesen/anderen Ländern und Regionen reoräsentiert, oder gar bewirkt, mag schwer/unnötig zu entscheiden bleiben.

 

Ob nun (wieder) im Kleid bzw. Kostüm oder ‚schon‘ im Hosenanzug, die tailändische Schulleiterin knickst jedenfalls routiniert vor Königsbild und Altar.

 

 

Spaniens Infantin im Faltenrock bei Papstbesuch (J.P II) und spanisches Hofzeremoniell bei der Hochzeit, wenigstens nonverbale Rückfrage an ihren Vater/Fürsten vor dem ‚Ja-Wort‘, mit letztem Knicks ihrer ‚Kindheit‘ (so auch Gräfin Gloria).

 

 Zumal zwischen 1970 und 1980 treten nicht allein in Großbritannien zunehmend mehr Frauen in offiziellen funktionen in ‚öffentliche Erscheinung‘.

 [Abbs. Soldatinnen Tooping the Colurs und Knicks – BBGs nun Ballgirls auf Tennisshowcourts, Polizistinnen Rocklängen, MP (1979-1990) Thatcher] []

 

Allmähliche Entdeckung/Thematisierung, ‚nicht jede Polizistinnenundorm eigne sich besonders für Verfolgungsjagden zu Fuss‘ – als ob dieser, eben omnipräsent überlieferte, Topos wesentliche Teile der Polizeiarbeit ausmachen würde.

 

 

Wimbledon

[Durchaus berühmt für ‚seine‘ Verbeugunegen]

 

Emblem Wimbledon -> externer link

Im Jahr 2001 trugen auch die (ohnehin erst seit 1977, und auf dem ‚heiligen Rasen‘ des Centre Court ab 1985, zugelassenen – since 1980 in mixed teams of six BBGs, too) Ballmädchen erstmals keine Röcke mehr, sondern auch die klassischen kurzen Hosen der hier stets obligatorischen ballboys. Und das ohne, dass deswegen (wie etwa in der Frage englischer Mädchen-Schuluniformen) der Europäische Gerichtshof bemüht worden wäre. Mal sehen, wann dies eine der Spielerinnen versucht – und ob es ihr dann anders ergeht als Anne wheite 1985 wo die (ja nun offiziell aber unkommentiert/bedingt geänderte? Keine-Damenhosen-)‚Tradition‘ durchgesetzt wurde.

[Auch noch im als 21.stes gehälten Jahrhundert, selbst weiblicherseits nicht notwendigerweise nur auf ‚solche‘ des Oberkörpers beschränkt]

[Knickse vor dem ‚Spiel/en‘ – äh ‚der Royal Box‘] Zu Beginn des Endspiel präsentieren die Teilnehmerinnen des Dameneinzels zusätzlich igre Blumengebinde. Ohnehin brauch(t)en Frauen auch sonst beim Betreten und Verlassen des ‚Centre Court‘ ihr Gepäck zur Reverenz nicht extra anzulegen.

                        

“No one told me the first year that you have to curtsy, so I was just running around like a fool,” Venus said, later. – Officials, as the master of ceremonies ab his female assistant,  always tried to help.

Das Besondere am ‚Flair‘ dieser Campionchips hat unter dieser Modifikation der Kleiderordnung jedenfalls kaum (ernsthaft) gelitten. – Zumindest die US Amerikanerin Venus Williams – erneute Siegerin des Einzelwettbewerbs der Damen –, die sich im Jahr 2000 noch – zusammen mit ihrer Schwester Serena beim Halbfinale – ‚verweigerte‘ (vor der britischen Tradition bzw. Königsloge) in die Knie zu gehen (was allerdings massenmedial nicht gerade unkommentiert blieb) knickste das nächste Mal (und seither) ganz ‚selbstverständlich‘ gemeinsam mit ihrer jeweiligen Gegnerin beim Betreten und Verlassen des Center Court, sowie (insbesondere) beim Empfang der Trophäe. Und sie bedauerte 2003 sogar die offizielle weitgehende Abschaffung dieser synchronen Geste vor der Box – sowohl mündlich in einem Interview, als auch kinästhetisch häufiger vor dem Publikum knicksend.

 

[Längst haben die Mädchen der BBGs die Option (zurück gewonnen) Uniformröcke zu wählen]

[Ehrenspalier der, in diesem Jahrhundert eher ‚blau‘ gekleideten,  Ballkinder zur Siegerehrung der Einzelwettbewerbe auf dem zentralen Rasen]

Auch von 1922 bis inklusive 2002 war/ist weniger die, obligatorisch erwartete, seither häufig ‚willig‘ weiter geübte – ja durchaus allen Kulturkreisen variantenreich bekannte – Verbeugung selbst das Besondere an der Verhaltenstradition vor der königlichen Loge, sondern deren (zumal abendländisch) ansonsten eher selten wahrgenommene Gleichzeitigkeit / Synchronizität, gleich gar der OponenntInnen:

Gemeinsam, eben nicht nur mit einem der Ballmädchen, sondern auch mit ihrer Gegnerin und deren Gepäckträgerin, koordiniert knicksend. – Um sich überhaupt ‚über/um etwas Streiten‘ zu können, müsse man ‚über fast alles andere‘ – zumal und zumindest was Regeln / Grammatik angeht – ‚einer‘/kompatibler Meinung sein; bemerkt Sprachphilosophie pointiert, Willkür- bis Totschlagsbeziehungen allerdings eher ausnehmend / kotrastierend.

[Zu dem Zweck des schließlichen Erhalts einer der berühmten Trophäen] Stets von königlichen Hoheiten ausgezeichnet, doch eben auch dem Publikum gegenüber manche Reverenz erbringend

        s     

 

“Some Wimbledon players are thought to have been almost as nervous about the etiquette involved in bowing as winning their matches. Many women players have admitted to adding a curtsey to their practice regime in the build up to the finals.”

Es scheint schon etwas Richtiges an den Thesen zu sein: dass dies (wenigstens heute) kein ‚Müssen‘ (mehr) ist (oder wenigstens nicht sein muss) – sondern als ein ‚Dürfen‘ angesehen werden mag [dass auch bzw. gerade britische Monarchen (der Moderne) mit solchen Fragen, zumindest faktisch, wesentlich toleranter – vielleicht paradoxerweise, mit der Verkrampftheit ihrer ungeübten Gegenüber geradezu sozusagen ‚natürlich‘ – umgingen und –gehen, als regelmäßig und vielfältig kolportiert wird, mag übrigens durchaus Wesentliches beitragen]. – Aber eben nur falls, und gerade dies ist wohl entscheidend, das ganz harte soziale Schließungs- bzw. Auswahlkriterium daran/davor, die Frau (bzw. der Mann) wirklich sehr gut, jedenfalls an der Spitze der sogenannten ‚Weltelite‘, Tennis spielen kann (vgl. auch Bunte Artikel). Ob die ‚neuen Eliten‘ (etwa aus Bildung, Ökonomie, Sport, Kunst) hier die älteren (etwa des Standes bzw. der Geburt) ersetzen. oder eher ergänzen, scheint weniger wesentlich, als dass es, nach wie vor, sozial hochstehende, relativ exklusiv abgeschlossene ‚Kreise‘ (Gruppierungen) sind, die ‚bei Hofe‘ (respektive so manchem Vergleichbarem) zu- bzw. vorgelassen werden, und die (erstaunlicherweise oder wohl eher nicht) unentrinnbar vor mehrfach und vielerseits reflektierteren ‚außeralltäglichen‘ Benehmensfragen stehen.

[‚Zum Schluss ein Knicks für Sie‘ titelte eine Illustreuierte damit auf ihrer letzten Seite]

[Gleichzeitigkeit als eine Zier]

 

 

[Knicksen mit Trophäen]

                

 

 

2010, nach 33 Jahren, besucht die Queen selbst wieder einmal das Turnier. – Bis für diesen Fall, oder die Anwesenheit des Kronprinzen(paares), hatten die Organisatoren ab 2003 beschlossen die Erwartung synchronisierter Verneigungen vor der ‘royal box‘ auszusetzen.

[Auch und gerde Venus Williams begrü0te die Königin mit einem längst routinierten Knicks]

 

[Abb. Ballmädcheb knickst mit Blumenstrauß für Queen]

[Ach ja …] Spezifität auf dem zentralen, mittleren ‚Hof‘ vor besetzter königlicher Loge (bis einschließlich 2002) und ohnehin bei näheren Begegnungen

        

 

[Auch das mit dem für ‚heilig‘ erklärten ‚Rasen‘ hat bekanntlich mehere Seiten] Von der wichtigen Kunst Erregungen. emovere zu bewältigen.

  

 

 

Modi - modes


Innen/Aussen – 'in'/'out'

curtsieing couple - anni

zur lokalen Suchmaschine und häufigeren FragenFAQs 

Kulturräumlicher Zugang - cultural approach
Orte - places

Bekleiden - clothing
Kleidung - clothes


Gesten – gesturs

Maind-maps - Gedanken-'Karten'
Mind-MAPs

Demotivation

Bücherberg (mountain of books) weiter zu Litaratur u.a.
Quellen – reference-notes in German

Ordensband 'of the Garter' -> mehr dazuMoreland's Royal Girl's School and Academy - coat of arms

Wappen LadieslandLadiesland und sonstige Anderheiten

Ja, wir haben etwas dagegen, dass Frau in einer Gesellschaft –insbesondere als Kind – von adeliger Herkunft respektive von hohem/höchstem sozialen Stand sein muss: Um das Tragen bestimmter Kleidungsstücke (etwa Damen-Röcke, Kleider), Haartrachten und den Gebrauch gewisser non-verbaler Gesten (etwa das Knicksen) – gleich gar als etwas selbstverständlich-sein-könnendes – kennen (also sowohl hassen, als auch hoch schätzen, und allerlei Möglichkeiten des Erlebens dazwischen/daneben) zu lernen. Dass dies längst nicht in jeder derzeit existierenden Gesellschaft so bzw. nicht-so ist ändert allerdings nichts an unseren Bedenken.

Schülerinnen in 'Alltagskleidern'

....sorry - in Arbeit

Obwohl – nein, viel eher gerade weil – sie sehr gute, vertraute Freundinnen sind knixen unsere Ladies (eben sogar nicht-öffentlich dabei beobachtet) ernsthaft und respektvoll, sowie vielfach bis vielfältig, vor einander und/also sich selbst.

sorry - in Arbeit

 

 

Sofern wir dumm – oder ist es eher klug? – genug sind, es auf den sogenannten ‚Punkt‘ bringen wollen zu müssen: Gilt es in der Tat zu konstatieren, dass das Rückgrat des Menschen häufig genug (und zwar vermutlich selten zuerst durch des Lebens anscheinend unvermeidliche Last) vor und von anderen Menschen gebeugt worden ist. Die weitere Eignung oder Nicht-Eignung der (unteren Nicht-Hals-)Wirbelsäule also dahingestellt, verbleiben noch zwei äusserliche (und eine bruch-gefährdete innere) Möglichkeiten – sofern nicht vorschnell jedes Erfordernis sich überhaupt (noch) zu beugen, etwas zu leichtfertig plump ganz negiert, bis interessengeleitet kaschiert, wird.

 

 

Die Beugung des Hauptes, bzw. Senkung der Augen, als die vielleicht submissivste/unterwürfigste der körperlichen Interaktionsgesten – wenigstens aber jener die Wechselseitigkeit der Kommunikations-Wahrnehmung (einseitig) unterbricht (sich also am bedingungslosesten ausliefert).

 

Die Beugung des und/oder der Knie, als der jedenfalls in der zwischenmenschlichen Interaktion (eben gerade nicht allein des Abendlandes) seit langem (dem Ende des 15. Jahrhundert n. Chr. – aber kaum von Anfang an) allein dem weiblichen Teil der Mensch(en/heit abverlangten Geste, zur Reduzierung der Körperhöhe (seiner/Ihrer unmittelbaren Reichweite, und\aber eben zu/von weit mehr).

Für die Frage jedoch, was (und sei es ‚heute‘) gegenüber, der Allmacht angemessen, sein mag, sind letztlich kaum mehr als Spekulationen möglich, und wir bleiben auf das individuelle bzw. persönliche Vertrauens-Furcht-Verhältnis, mit seinen scheinbaren wie tatsächlichen Selbstverständlich- und Gewissheiten, verwiesen – das bekanntlich bereits da prekär zu werden droht, wo kollektives Handeln (sei es nun notwendigerweise oder auch nicht-notwendigerweise) vereinheitlicht werden soll (von der menschenheitlichen Dimension also noch ganz abgesehen). -- Eine allerdings explizit eher für die/eine ‚Andere Wirklichkeit‘ (die insofern ‚Ewige Gegenwart‘) gegebene also keineswegs jeglichem Gottesdienst verordnete –Offenbarung‘ sagt immerhin vorher bzw. verlangt, dass jede Zunge (jedes Haupt, sei es nun gebeugt oder nicht) G‘ttes Herrschaft bekenne, und sich jedes Knie anerkennend und/oder gezwungenermassen, vor ihr beuge – aber eben auch, dass jedes Menschen ‚Herz‘ (im Sinne des/seines/Eures Innersten) frei bleibt, sich selbst, und gerade dabei, zu entziehen, bis zu erfahren/erkennen.

Ordensband 'of the Garter' -> mehr dazu

 


 

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WAW ...  six schoolgirls are curtsieing to mainpage of gestures - ... und sechs knicksende Schulmädchen führen zur Hauptseite der Gesten 
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